Wirtschaftliche Zusammenarbeit

Die deutsche Projekt Buen Gobierno Bild vergrößern (© GIZ Asuncion) Entwicklungszusammenarbeit mit Paraguay ist Teil des Konzepts für die entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit den Ländern Lateinamerikas und der Karibik, deren Schwerpunkte in folgenden Bereichen liegen:

-         Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Teilhabe der Armen stärken

-         Umwelt und Klimaschutz

-         Ausbau der länderübergreifenden Entwicklungszusammenarbeit

In der bilateralen Entwicklungszusammenarbeit lassen sich zwei große Bereiche unterscheiden. Zum einen gibt es die Technische Zusammenarbeit, durch die im Wesentlichen technisches, wirtschaftliches und organisatorisches Fachwissen durch verschiedene Projekte vermittelt werden. Diese Projekte werden vor allem durch die GIZ in Kooperation mit lokalen Partnern durchgeführt.

Neben den Aktivitäten dieser Institution gibt es noch kleinere Maßnahmen der technischen Zusammenarbeit, die ebenfalls einen wichtigen Beitrag leisten. So gibt es verschiedene Initiativen von Nichtregierungsorganisationen, Kirchen und privaten Trägern, wie zum Beispiel den Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverband e.V. (DGRV) und den Senior Experten Service, der qualifzierte Fachkräfte aus Deutschland an paraguayische Unternehmen und Institutionen vermittelt. Die Botschaft unterstützt landesweit zahlreiche Kleinstprojekte, vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Wasserversorgung.

Zum anderen gibt es die Finanzielle Zusammenarbeit, mit der paraguayische Investitionen in die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Landes unterstütz werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise führt Programme zur Unterstützung von Kleinbauern und kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) durch.

Die Schwerpunkte der Entwicklungszusammenarbeit sind heute ein Programm für "Gute Regierungsführung auf dezentraler Ebene und Armutsminderung", ein Vorhaben für "Nachhaltiges Naturressourcenmanagement". Zwei mehrjährige Projekte der  Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR), ein Projekt zur "Urbanen Planung unter Berücksichtigung von Umweltaspekten (insbesondere Standortbestimmung von Deponien)" und Maßnahmen zu "Nachhaltiger Nutzung und Schutz des Grundwassers" wurden 2012 erfolgreich abgeschlossen. Projekt PASPY der BGR Bild vergrößern (© BGR)

Darüber hinaus beteiligt sich Deutschland umfangreich an internationalen Entwicklungsprogrammen - mit über 20% bei der EU und 10% bei den Vereinten Nationen.

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Die Deutschen Länder bringen sich bereits seit über 50 Jahren aktiv in die Entwicklungspolitik ein. Als ein Vorreiter engagierte sich der ehemalige hessische Ministerpräsident Georg August Zinn schon in den 1950er Jahren für den Aufbau einer effizienten Verwaltung in Tansania.

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Der Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) hat ein neues Ausbildungsformat zum Führungskräfte-Training für Genossenschaften gestartet. Ziel dieses Ausbildungsformats ist die Stärkung und Förderung von Führungskräften in den genossenschaftlichen Unternehmen. Dadurch wird eine positive Auswirkung auf die Organisationsentwicklung und die Verbesserung der Unternehmenskultur angestrebt. 

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Am 12. und 13. November fand ein Seminar über "Regulierung und Aufsicht von Spar- und Kreditgenossenschaften in Lateinamerika und der Karibik"  in Paraguay statt, organisiert durch den Deutsche Genossenschafts- und Raiffeisenverband (DGRV) und das Zentrum für finanzwirtschaftliche Studien in Lateinamerika (CEMLA) in Zusammenarbeit mit anderen lokalen Organisationen.

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Wirtschaftliche Zusammenarbeit

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Broschüre zur Entwicklungspolitischen Zusammenarbeit mit Paraguay

EZ Broschüre

Einen guten Überblick über die deutschen Entwicklungshilfeprojekte in Paraguay gibt die von der deutschen Botschaft in spanischer Sprache herausgegebene Broschüre " Cooperación técnica y financiera - Initiativas para enfrentar desafios comunes". Die Broschüre ist auf Nachfrage in der Botschaft erhältlich.

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