Dokumentarfilm über das Leben der Aché

Ampliar imagen

Am 11. Oktober wurde der erste Film einer Reihe von Dokumentationen über die Aché-Indianer vorgestellt. Die Dokumentationen werden im Rahmen eines vom Auswärtigen Amt finanzierten Projekts zum Erhalt des Kulturerbes der Aché-Indiander finanziert.Die Aché-Indianer sind knapp einem Völkermord entgangen. Es überleben nur noch wenige Älteste, die die alten Traditionen mündlich übertragen können und auch die Zeit der Verfolgung und Sklaverei bis in die 70er Jahre noch erlebt haben. Ziel des Projekts ist es, diese Traditionen und die jüngere Geschichte der Aché aufzuzeichnen, sowohl für die allgemeine Bevölkerung als auch für die Aché selbst. Die Dokumentarfilme sollen die Erzählungen der Ältesten aufnehmen und übersetzen, sowie die Rituale, Handwerksarbeiten und die Musik der Aché dokumentieren. Über ein virtuelles Museum soll die Geschichte und die Kultur der Aché-Indianer dargestellt werden. Ampliar imagen

Herr Ceferino Kreig vom Stamm der Ypetimi sowie der Ethnologe und Regisseur Urbano Palacios berichteten einleitend zu den Dreharbeiten und der Relevanz dieses Projekts für die Indigenen. Herr Hubert Gebele von der Deutschen Botschaft informierte über das Kulturerhaltprogramm des Auswärtigen Amts, das in der Vergangenheit mit mehreren Projekten erfolgreich zum Erhalt des paraguayischen Kulturerbes beigetragen hat.

Weitere Informationen können über asuncion%27%diplo%27%de,info erfragt werden.